Mich interessiert, was als selbstverständlich gilt - und warum.
In meiner Arbeit hinterfrage ich Routinen des Denkens, Wahrnehmens und Urteilens und verschiebe sie durch genaue Beobachtung, Prüfung und Sprache.
Ich bin promovierte Kunstwissenschaftlerin und arbeite an der Schnittstelle von Schreiben, Bild und gesellschaftlicher Reflexion. Der Text steht dabei im Zentrum: als Instrument der Klärung, der Verdichtung und der kritischen Befragung.
Meine bildkünstlerische Arbeit ist eng damit verzahnt. Auf Papier entstehen inhaltlich komplexe Kompositionen, in denen innere Zustände, Brüche und Spannungen sichtbar werden.
Thematisch bewege ich mich zwischen Alltagsbeobachtung und gesellschaftlichen Fragen. Maßgeblich sind nicht die großen Erzählungen, sondern die kleinen Verschiebungen im Alltag - in Sprache, Verhalten und Selbstbildern -, dort, wo sich soziale Dynamiken, Beziehungen und Verantwortlichkeiten konkret zeigen.
Ich arbeite essayistisch und offen. Meine Texte richten sich an ein reflektiertes Publikum und insbesondere an Redaktionen, die an präziser Beobachtung, gedanklicher Tiefe und einer klaren, unaufgeregten Sprache interessiert sind. Meine Arbeit versteht sich als Einladung zur gemeinsamen Aufmerksamkeit - und als möglichen Ausgangspunkt für publizistische Zusammenarbeit.